Bettwäsche wechseln

Auch wenn wir im Schlaf vermeintlich nichts tun, spricht der Anblick unseres Bettes am nächsten Morgen eine andere Sprache. Nicht nur, dass die Bettdecke und das Kopfkissen zerknuddelt sind oder gar am Boden liegen. Dieser unästhetische Eindruck lässt sich durch einfaches Bettenmachen zumindest oberflächlich beheben.

Aber nach ein paar Tagen hilft alles nichts: die Bettwäsche sollte ausgewechselt werden. Das hat neben ästhetischen vor allem hygienische Gründe. Denn unser Körper arbeitet im Schlaf auf Hochtouren, notwendige "Restaurierungsarbeiten" finden während der Nacht statt. So finden natürlich Haare und Unmengen an Hautschuppen ihren Weg direkt auf unsere Bettwäsche. Dazu kommen der normale Hausstaub, Speichel, Schweiß ... alles in allem also eine eher unappetitliche Vorstellung, wenn man es genauer betrachtet.

Knackpunkt dabei: Hausstaubmilben wiederum finden die Hinterlassenschaften unserer Körpers sehr appetitlich und finden hier eine idealen Lebensraum vor. So kommt auch noch Milbenkot dazu.

Sofern keine gesundheitlichen Beschwerden auftreten, genügt es, die Bettwäsche ungefähr im Wochenrhythmus auszuwechseln. So können Sie sich gleich einen festen Tag für diese Tätigkeit aussuchen und zum Beispiel mit frischer Bettwäsche ins Wochenende - oder auch in den ungeliebten Wochenanfang - starten und sich im Bett wohlfühlen. Viel länger sollte der zeitliche Abstand beim Bettwäsche-Wechsel nicht sein.

Allergiker können bei Bedarf noch etwas häufiger frische Bettwäsche aufziehen.