Ordnung im Leben

Warum wird Ordnung eigentlich allgemein als gut und Unordnung als schlecht empfunden?

Wer Ordnung hält, findet Dinge schneller und spart Zeit. Wer unordentlich ist, verliert hingegen Zeit durch unnötiges Suchen, schlimmstenfalls schämt er sich für seine Unordnung vor sich selbst und anderen Menschen.

Außerdem neigen Menschen ganz allgemein dazu, Dinge ordnen zu wollen. Dazu gehört Wissen, das in verschiedene Fächer geordnet wird. Dinge werden in Klassen eingeteilt. Auch in diesen Bereichen dient Ordnung einer leichteren Auffindbarkeit, in diesem Fall von Informationen.

Ordnung ist also ganz gut. Aber woher kommen dann Sprüche wie "Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen"?

Vielfach dienen derartige Aussagen nur dazu, seine eigene Faulheit, Bequemlichkeit und eventuell auch Schwäche klein zu reden. Denn ebenso ließe sich sagen: "Wer Unordnung zulässt, ist nur zu faul zum Aufräumen".

Aber welches dieser beiden Prinzipien ist nun ökonomischer?

Geht es bei Ordnung eigentlich um Perfektionismus? Sicher nicht! Man kann Ordnung auch übertreiben und sortieren um des Sortierens willen, putzen um des Putzens willen. In solchen Fällen liegt dann oft schon ein Zwang vor, der behandlungsbedürftig sein kann.

Bemüht euch um ein Maß an Ordnung, das euch nicht lange nach verlegten Gegenständen suchen lässt. Steigerte euer Wohlbefinden durch eine ordentliche Umgebung. Bringt auch ein gewisses Maß an Ordnung in eure Gedanken und Planungen. So könnt ihr wesentlich befreiter und zielgerichteter agieren.

Kurz: Bringt mit Spaß und Freude Ordnung in euer Leben!